Weingut Karl H. Johner
2021 Cabernet, Merlot Malbec
2021 Cabernet, Merlot Malbec
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verkostet als offene Verkostung am 20.7.2023 in München mit einem Gabriel Glas - Gold Edition
Optik: tiefes Purpur
Aroma Profil:
Intensität: ausgeprägt
Primäraromen: Cassis, Blaubeeren, Brombeeren, schwarze Kirschen, Minze, Lakritz
Sekundäraromen: Toast, Teer, Holzkohle, Vanille
Gaumen:
Säure: mittel, gut eingebunden
Körper: voll
Süsse: trocken
Alkohol: 13,5%
Holzeinfluss: Aromen von Toast, Teer, Holzkohle, Vanille
Tannin: mittel plus mit mittlerer Dichte, rund, reif, schmeichelnd
Balance: sehr gut
Länge: mittel plus
Intensität: ausgeprägt
Komplexität: trotz der jugendlichen Art schon jetzt hoch
Typizität: Cuvee
Potential: 10 Jahre
Gesamteindruck: Dieser opulente, komplexe, trockene Rotwein zeigt vielschichtige, reife Fruchtnoten und deutliche Holzausbauaromen. Der volle Körper wird von der geradlinigen Säure sehr gut balanciert. Die mittel dichten Tannine sind rund, reif und schmeichelnd. Der sehr harmonische Abgang ist lange und von Fruchtaromen geprägt. Dieser Wein ist in einem jugendlichen Stadium und wird über die nächsten 5 Jahre die Holznoten besser integrieren, Tertiäraromen entwickeln, dadurch an Komplexität gewinnen und die Tannine weiter integrieren. Danach kann er noch 5 Jahre gelagert werden.
Verkostungsnotiz von Patrick:

(Oktober 2025)
Intensive dunkle Farbe.
Duft: Nachdem er sich endlich geöffnet hat zeigt er ein intensiver Duft nach Brombeeren, Cassis, Cranberries und weiteren dunklen Früchten.
Gaumen: Am Gaumen eine mundwässernde Säure, die Ihn sehr schlank und elegant erscheinen lässt. Die Tannine sind schön rund und entwickelt und nur noch minimal trocknend.
Ist der Wein dagegen frisch geöffnet sind die Tannine noch nicht ganz weich genug. Die Aromatik ist hier ebenfalls verhalten und der Wein zeigt sich als verschlossenes Kraftpaket.
KELLERMEISTER’S NOTIZEN
Das Jahr 2021 war ein sehr guter Jahrgang. Niedrige Erträge und ideales Erntewetter auch für spätreifende Rotweinsorten.
Die Beeren wurden Mitte April gelesen. Nach einer zweiwöchigen Maischegärung reifte der Wein 12 Monate lang in neuen (70%) und gebrauchten (30%) Eichenholzfässern. Ungeschönt und unfiltriert abgefüllt.
SPEISEEMPFEHLUNG Dieser Wein passt zu kräftigem Fleisch und Wildgerichte.
Die optimale Trinktemperatur liegt bei 15 – 18° C
WEIN ANALYSE
Flascheninhalt: 0,75 l
Lagerfähigkeit: 10-20 Jahre
Alkohol: 13,5 %
Säure: 5,4 g/l
Restzucker: 0.23 g/l
Extrakt: 26,1 g/l
Enthält Sulfite

Verkostungsnotizen
Stefan Metzner
Professionelle Verkostungsnotiz von Stefan.
Verkostet als offene Verkostung am 4.7.2021 in München mit einem Gabriel Glas - Gold Edition
Optik: dunkles Rubinrot
Intensität: mittel +
Primäraromen: schwarze Johannisbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren, schwarze Pflaumen
Sekundäraromen: Vanille, Toast, rauchig
Tertiäraromen: schwarzer Pfeffer, Wacholderbeeren
Säure: mittel, linear
Körper: voll
Süsse: trocken
Alkohol: 14%
Holzeinfluss: deutliche Holzausbauaromen von teilweise neuen Barriques
Tannin: hoch; reif, rund und gefällig
Balance: sehr gut
Länge: lange
Intensität: mittel +
Komplexität: hoch
Typizität: -
Potential: 10 Jahre
Gesamteindruck: Dieser dunkle, vollmundige, trockene Rotwein zeigt komplexe Aromen von schwarzen Früchten, deutliche Holzausbauaromen und Noten von Pfeffer und Wacholder. Er hat einen vollen Körper mit hohem, rundem Tannin der von der linearen, gut eingebundenen Säure sehr gut ausgeglichen wird. Der Abgang ist lange und harmonisch. Auch wenn dieser Wein jetzt schon zu geniessen ist, profitiert er von einigen Jahren der Flaschenreife um der wuchtigen Art mehr Geschmeidigkeit zu verleihen.
Patrick Johner
Verkostungsnotiz von Patrick:
Trinkanleitung beachten (Stand Mai 2021)
Frisch geöffnet ist dieser Wein zur Zeit extrem verschlossen. Wer unsere älteren Jahrgänge kennt wird hier evtl. enttäuscht.
Am besten also den Wein öffnen und ein Glas herausnehmen und die Flasche wieder zuschrauben.
Nach einer Woche zeigt der Wein dann seinen vollen Charakter.
VERKOSTUNGSNOTIZ (Mai 2021)
Intensive dunkle Farbe.
Duft: Nachdem er sich endlich geöffnet hat zeigt er ein intensiver Duft nach Brombeeren, Cassis, Cranberries und weiteren dunklen Früchten.
Gaumen: Am Gaumen eine mundwässernde Säure, die Ihn sehr schlank und elegant erscheinen lässt. Die Tannine sind schön rund und entwickelt und nur noch minimal trocknend.
Ist der Wein dagegen frisch geöffnet sind die Tannine noch nicht ganz weich genug. Die Aromatik ist hier ebenfalls verhalten und der Wein zeigt sich als verschlossenes Kraftpaket.
Nach einer Woche werden die Tannine weicher und die Struktur am Gaumen breitet sich stärker aus. Die Tannine werden ebenfalls weicher und reifer. Im Abgang verwöhnt uns der Wein dann mit seiner mittleren Länge und nachklingenden dunklen Früchten.
Stefan Metzner
Ein mehrfach ausgezeichneter Sommelier & mitbegründer des „Weininstituts München“.
Patrick Johner
Sohn des Gründers Karl H.Johner, Weinexperte und zuständig für das Weingut in Deutschland und Neusseland.